Lyrik-Wettbewerb
Dem Schönen zuliebeIch schreibe für das Schöne und das Edle,
für das Wahre, das Gute, das Hilfreiche.
Das ist mein Dienst.
Ich singe eine Ode an die Zuversicht
und eine Ode an die Liebe,
die ich erahne und an die ich glaube.
Ich schreibe aus Freude und aus Hoffnung,
nicht aus Frustration und nicht aus Hass.
Für das Reine und das Echte schreibe ich,
nicht gegen das Üble, nicht gegen die Lüge,
aber der Lüge, der Heuchelei, dem Spott zum Trotz,
dem Schönen zuliebe.
Ihr könnt meinen Willen nicht brechen
und nicht mein Wissen um den Sinn.
Ihr könnt meiner Gewissheit mich nicht berauben
und nicht meines Lichtes, das leuchtet
allem Dunkeln, aller Kälte, aller Wüste zum Trotz,
dem Schönen zuliebe.
Ihr könnt meine Worte, meine Liebe nicht auslöschen,
sie nicht erkaufen und sie nicht stehlen.
Frei sind sie, ungebunden und stark,
Geschenke des Herzens, Diener der Harmonie,
aller Enge, aller Dürftigkeit zum Trotz
dem Schönen zuliebe.
Diese Welt bietet so viele Gründe,
traurig zu sein, verbittert und zornig und enttäuscht.
Diese Zeit bietet so viele Gründe,
anzuklagen, zu verurteilen oder aufzugeben.
Ich aber werde nicht aufgeben, nicht verurteilen,
nicht verbittern und nicht enttäuschen.
Denn all diesen vielen Gründen zum Trotz
erfülle ich meinen Dienst, ersinge,
besinge ich immer wieder, immer wieder
das Schöne, nach dem ich mich sehne,
das Wahre, um das ich weiß,
das Gute, das ich in mir trage,
und das Edle und Hilfreiche,
dessen diese dürftige Zeit
so sehr bedarf.
© Govinda-Verlag, 2009.
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